Network Function Virtualization (NFV)
Network Functions Virtualization (NFV) ist ein Eckpfeiler moderner 5G-Infrastrukturen. Sie erstreckt sich über das gesamte Netz – vom Next-Generation Core bis hin zum Radio Access Network (RAN) – und ermöglicht fortschrittliche Funktionen wie Network Slicing, servicebasierte Architekturen und Mobile Edge Computing. Durch den Ersatz dedizierter Hardware-Appliances durch softwarebasierte Funktionen auf standardisierten Plattformen können Betreiber ihre Service-Innovationen beschleunigen und flexibel auf veränderte Kundenanforderungen reagieren.
NFV bietet die Flexibilität und Skalierbarkeit, die Betreiber benötigen, bringt jedoch auch erhebliche Komplexität mit sich. Unter den zahlreichen Aspekten, die berücksichtigt werden müssen, sind vier Herausforderungen besonders entscheidend:
Leistung und Skalierbarkeit
Bottlenecks in the NFVI host, virtual switch limitations, and the effectiveness of hardware acceleration techniques such as DPDK or SR-IOV must be evaluated. VNFs themselves can also restrict performance, raising questions such as whether they achieve the expected throughput and how many compute nodes are required to reach production scale.
Interoperabilität
Eine erfolgreiche NFV-Einführung hängt von der nahtlosen Integration von Komponenten verschiedener Hersteller ab. Orchestratoren und VNF-Manager müssen mit einer Vielzahl von VNFs interoperabel sein, darunter Router, Firewalls, Switches und Load Balancer. Ein Mangel an Interoperabilität bremst nach wie vor die Einführung in der gesamten Branche.
Sicherheit
Der Übergang von Hardware- zu Softwarefunktionen bringt neue Sicherheitsrisiken mit sich. NFV-Architekturen sind anfälliger für DDoS-Angriffe und andere Bedrohungen, und eine kompromittierte VNF kann andere VNFs, die dieselbe Infrastruktur nutzen, beeinträchtigen. Eine gründliche Validierung über Infrastruktur-, Workload- und Management-Ebenen hinweg ist unerlässlich.
Ausrichtung an Standards
ETSI hat wichtige NFV-Standards definiert, doch die Umsetzung in der Branche bleibt uneinheitlich. Das Fehlen einer einheitlichen Interpretation schafft Integrationshindernisse und verlangsamt den Fortschritt.
EANTC bietet unabhängige, herstellerneutrale Validierung von NFV-Infrastrukturen und stellt sicher, dass Lösungen zuverlässig, sicher und interoperabel sind. Unsere Tests decken das gesamte NFV-Ökosystem ab – von NFVI-Plattformen und VNFs bis hin zu Orchestrierung und Lifecycle-Management.
Obwohl NFV Flexibilität und Skalierbarkeit bietet, bringt es auch erhebliche Komplexität mit sich. Vier zentrale Herausforderungen stechen besonders hervor:
Leistungs-Benchmarking
Wir führen Benchmarks der NFVI-Compute-, Storage-, Netzwerk- und Virtualisierungsschichten sowie der End-to-End-Leistung von VNFs in realistischen Einsatzszenarien durch.
Interoperabilitätstests
Wir haben ETSI TST007 mitentwickelt, um Methoden für die MANO-Interoperabilität zu definieren. Unsere Tests validieren die Integration zwischen Orchestratoren, VNF-Managern und VNFs, und wir zertifizieren VNFs auf Einsatzbereitschaft vor der Produktionsaufnahme.
Sicherheitsüberprüfung
Wir bewerten NFV-Infrastrukturen, Workloads und Orchestrierungsebenen hinsichtlich Sicherheitsbedrohungen. Unser Framework überprüft Isolation, Resilienz und die Einhaltung der ETSI-Best-Practice-Richtlinien.
Die unabhängige Expertise von EANTC schafft Klarheit in einer komplexen NFV-Landschaft. Durch die Validierung von Leistung, Interoperabilität und Sicherheit unterstützen wir die Branche dabei, NFV mit Vertrauen einzuführen, und stellen sicher, dass Netzwerkinfrastrukturen den Anforderungen der Zukunft gewachsen sind.